Tilgung (einer Schuld) – Jol'Immo Sàrl

Amortir (une dette)

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Tilgung (einer Schuld)

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Tilgung (einer Schuld)
Eine Schuld zu tilgen bedeutet, das geliehene Kapital schrittweise zurückzuzahlen, um die Verschuldung im Laufe der Zeit zu reduzieren. Jede Rückzahlung verringert den noch ausstehenden Betrag und kann je nach gewählter Tilgungsart die Zinsen und die damit verbundene Steuerbelastung beeinflussen.

Direkte Tilgung:
Bei der direkten Tilgung wird ein Teil des Kapitals der Schuld unmittelbar zurückgezahlt. Jede Zahlung reduziert sofort die Schuld und folglich die auf das verbleibende Kapital berechneten Zinsen. Diese Tilgungsart senkt somit die Gesamtkosten des Kredits, führt jedoch zu einer geringeren Reduktion der steuerlich abzugsfähigen Hypothekarzinsen, die in der Regel vom steuerbaren Einkommen abziehbar sind. Die direkte Tilgung wird Kreditnehmern empfohlen, die ihre Schuld reduzieren und die zu zahlenden Zinsen begrenzen möchten, unabhängig vom Steuervorteil.

Indirekte Tilgung:
Bei der indirekten Tilgung wird der Tilgungsbetrag regelmäßig auf ein Sparkonto für Vorsorgezwecke, oft ein 3a-Konto (3. Säule), eingezahlt. Das angesparte Geld dient als Garantie für den Kredit, das geliehene Kapital wird jedoch nicht direkt zurückgezahlt, sodass die Hypothekarzinsen konstant bleiben. Der Hauptvorteil dieser Methode ist steuerlicher Natur: Die Zinsen bleiben vom steuerbaren Einkommen abziehbar, und die Einzahlungen auf das 3a-Konto können ebenfalls geltend gemacht werden. Die indirekte Tilgung wird daher häufig gewählt, um die Steuerlast zu optimieren und gleichzeitig eine gesicherte Altersvorsorge aufzubauen.

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